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kletterwände für therapeutische zwecke
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Anwendungsmöglichkeiten
Die
Hauptanwendungsgebiete sind Bewegungs-und Gelenkfunktionsstörungen.
Die Patienten kommen aus den Bereichen Orthopädie, Traumatologie
und des öfteren auch aus der Neurologie. Sämtliche
Arten von Skoliose, Bandscheibenproblematiken aber auch Kniegelenkspatienten
mit z.B. Kreuzbandplastik sind optimal mit der Klettertherapie
zu behandeln.
Auch die Erfolge bei neurologischen Patienten sind bei Behandlungen
an der Kletterwand sensationell.
Natürlich gibt es noch ein weitaus größeres
Spektrum von Behandlungsmöglichkeiten als die hier dargestellten
Beispiele aufzeigen können. |
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Sinn
und Ziel des Therapeutischen Kletterns ist es die Koordination,
Konzentration und Beweglichkeit gezielt zu fördern.
Das Trainieren der Kraft ist sekundär und als „Abfallprodukt“
zu sehen.
Die Klettertherapie bietet ein hohes Maß an Motivation.
Die
Entwicklung des Therapeutischen Kletterns
Das Therapeutische Klettern hat seinen Ursprung im Bouldern.
Als Bouldern bezeichnet man das seilfreie Klettern in Absprunghöhe.
Es ist die spielerischste Form des Kletterns.
Das Therapeutische Klettern ist eine der innovativsten und
vielschichtigsten Therapieformen, die in Deutschland ergänzend
zur Physiotherapie schon seit cirka 10 Jahren angewandt wird.
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Der
derzeitige Stand
W issentschaftlich medizinische Untersuchungen belegen die
Effizienz des Therapeutischen Kletterns. (siehe auch Beilage)
Die Facetten mit denen die Klettertherapie in der Gegenwart
ausgestattet ist, spricht für sich. Die Anwendung ist
so vielschichtig und abwechslungsreich wie kaum eine andere
Therapieform. Die Zusammenarbeit mit Ärzten, gerade im
Bereich der Skoliose-Therapie, ist außerordentlich gut.
Die Behandlung an der Kletterwand wird auf absolut hohem Niveau
durchgeführt.
Die
Ergebnisse und Therapieerfolge mit dieser Therapie, deren
Hauptanwendungsgebiete Bewegungs- und Gelenkfunktionsstörungen
sind, sprechen für sich. Bei Beschwerdebildern wie beispielsweise
Wirbelsäulenverkrümmungen und Bandscheibenproblematiken,
aber auch bei Patienten mit künstlichen Hüft- und
Kniegelenken oder bei der postoperativen Behandlung nach Kreuzbandoperationen
stellen die Übungen an der Kletterwand eine ideale Therapieform
dar. Darüber hinaus lassen sich schmerzhafte und bewegungseingeschränkte
Schultergelenke, unterschiedlichste Haltungsschäden besonders
im Jugendalter, wie z.B. Morbus Scheuermann oder SKOLIOSE
mit dieser jungen Therapieform besonders gut behandeln.
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Klettertherapie
bei Kindern
Auch
Defizite in der Schule, wie zum Beispiel Lese-Rechtschreib-Probleme,
können durch das kontinuierliche (über-) kreuzen
in der Kletterbewegung mit großem Erfolg behandelt werden.
Dies lässt sich vor allem darauf zurückführen,
dass über das Kreuzen der Körpermitte die zwei Gehirnhälften
besser organisiert (verschaltet) werden, wodurch sich wiederum
eine deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit des Gehirns
erreichen lässt..
Das in der heutigen Zeit immer häufiger auftretende ADL-Syndrom,
mit Konzentrationsschwäche und ständiger Unruhe,
bei Kindern und Jugendlichen lässt sich durch die Klettertherapie
ebenfalls sehr gut in den Griff bekommen. |
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Zusammenfassung
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass durch das Therapeutische
Klettern die Möglichkeiten und der Handlungsspielraum
in der aktiven Physiotherapie deutlich bereichert wurden.
Die Behandlung ist sehr umfangreich und wird absolut individuell
gestaltet. Der Erfolg einer so aktiven Therapieform, wie der
des “Therapeutischen Kletterns“, hängt nicht
zuletzt stark von der Motivation des Patienten ab, wobei in
diesem Zusammenhang auch festgestellt werden konnte, dass
die Leistungsbereitschaft von Patienten aufgrund verschiedener
Aspekte an der Kletterwand sehr hoch ist.
Kinder unter 4 Jahren sollten nicht mit einer Klettertherapie
behandelt werden. Eine Alterbeschränkung nach oben gibt
es nicht, solange die Patienten körperlich grundsätzlich
in der Lage sind, an dieser Therapieform teilzunehmen. Der
älteste Patient, der derzeit an der Kletterwand therapiert
wird, ist nicht weniger als 81 Jahre alt. Durch eine offene
und positive Einstellung gegenüber dem Therapeutischen
Klettern lässt sich der Therapieerfolg nochmals steigern
– und dabei mit viel Spaß verbinden.
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